ALPRESERV 2006

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Ausgangssituation

1981 gingen die Kraftwerksanlagen Bodendorf und St. Georgen in Betrieb. In Verbindung mit dem Speicher Paalbach erzeugen diese Anlagen elektrischen Strom für ca. 44.000 Haushalte.
Durch den Aufstau der Mur werden im Speicher Bodendorf die im Fluss transportierten Feststoffe zurückgehalten und sedimentieren. Man spricht in diesem Fall von einer Verlandung des Speichers. Bei fortschreitender Verlandung wird dadurch die Betriebssicherheit des Kraftwerkes gefährdet und die Hochwassersicherheit vermindert.

Im Falle des Kraftwerkes Bodendorf werden so genannte Spülungen des Stauraumes durchgeführt. Dies bedeutet, dass in einem regelmäßigen Rhythmus und in Verbindung mit einem natürlichen Hochwasserereignis die Wehranlagen geöffnet und so die sedimentierten Feststoffe vom Fluss selbst aus dem Stauraum „gespült“ werden.

Zielsetzung

Oberstes Ziel für das Projekt war es, ein nachhaltiges Feststoffmanagement zu erarbeiten, das auf die Belange und Interessen der Bevölkerung, der Natur und der Interessensvertreter Rücksicht nimmt.


Das EU Interreg IIIB Projekt ALPRESERV ermöglichte dafür ein Messprogramm, das in seinem Umfang eine einmalige Grundlage für ein nachhaltiges Feststoffmanagement für die Anlage darstellt.